Kugelhahn für thermische Rohrleitungssysteme in Thailand
Apr-26-24
Valves & Controls hat unter seiner Fachdienstleistungsmarke SABO erfolgreich Wartungsleistungen für ein Ventilreparaturprojekt in einer der größten Gasspeicheranlagen Europas erbracht.Nachdem in der Anlage Kugelventile undicht geworden waren, wandte sich der Kunde an das Unternehmen, um die Ursache für die nachlassende Dichtheit zu ermitteln und innerhalb kurzer Zeit fachgerechte Wartungsarbeiten zur Behebung des Problems durchzuführen.

Als ausgewählter Partner – ausgewählt aufgrund der fachlichen Expertise des Teams in diesem Bereich – übertraf das Unternehmen die Erwartungen und schloss die Arbeiten fast zwei Wochen vor dem geplanten Termin ab. Dadurch konnten Stillstandszeiten und Produktionsverluste der Gasspeicheranlage mit einem Speichervolumen von 17 Milliarden Kubikmetern auf ein Minimum reduziert werden.
Bei der Untersuchung der kritischen Kugelventile stellte sich eine Korrosion am Ventilsitz und am inneren Ventilkörper heraus. Es wurde festgestellt, dass der Ventilsitz nachbearbeitet und mit einer Hartbeschichtung versehen werden musste. Durch die umgehende Ermittlung der Ursache, die spiegelpolierte Oberflächenbearbeitung der Ventilkugel sowie die Anpassung des Spiels mittels neuer O‑Ringe konnte eine erfolgreiche Instandsetzung erreicht werden.
Die zügige Durchführung der Wartungsarbeiten ermöglichte einen früheren Beginn der Rohrleitungsprüfungen und damit eine vorzeitige Wiederinbetriebnahme der gesamten Leitung.
Die Kugelventile mit Nenndurchmesser 30 Zoll / 750 mm und Druckstufe CL 600 sind zwischen der 2.500 Meter tief unter Tage gelegenen, erschöpften Erdgaslagerstätte – die als Speicher genutzt wird – und dem Rohrleitungssystem installiert. Ausgestattet mit einem Stellantrieb und einem Hochintegritätsdruckschutzsystem (HIPPS) trennen diese Ventile den Hochdruck‑Gasspeicher vom Leitungssystem. Eine schnelle und erfolgreiche Reparatur war daher unerlässlich, damit der Kunde seine zentrale Frist für die Gaseinspeicherung einhalten konnte.
Das Reparaturprojekt brachte zahlreiche Herausforderungen mit sich. Dazu zählten unter anderem die Handhabung: Zusammen mit dem Stellantrieb wogen die Ventile mehr als 15 Tonnen. Zudem bereitete die extrem harte Außenoberfläche des Ventilkörpers Schwierigkeiten. Zuerst wurde die bestehende Beschichtung – ein zweikomponentiges Polyurethan, speziell für Offshore‑Rohrleitungen – entfernt und die Oberfläche gestrahlt. Hierfür waren spezielle Gussstahl‑Trennwerkzeuge erforderlich, eine spezialisierte Fähigkeit bei Ventilen dieser Baugröße.
Das Fachteam arbeitete durchgehend an der spiegelnden Hochglanzpolitur der Ventilkugel und trug so maßgeblich zur vorzeitigen Fertigstellung der Ventilwartung bei.

